Autogenes Training

Stellen Sie sich vor, sie haben eine Zitrone vor sich liegen. Sie nehmen ein scharfes Messer und vierteln die Frucht. Ein starker Zitrusduft steigt Ihnen in die Nase. Danach nehmen Sie ein Viertel, führen es an ihre Lippen. Sie öffnen den Mund, beißen in das saure Fruchtfleisch und saugen daran... Zieht sich bei Ihnen alles zusammen und Sie müssen schlucken?

Darauf basiert das Autogene Training, kurz AT genannt:
Die Konzentration auf bestimmte Gedanken und Vorstellungen lösen eine körperliche Reaktion aus.

Jede feste Vorstellung hat die Tendenz, sich zu verwirklichen.
J. H.Schultz

Beim AT wird durch Selbstbeeinflussung ein Zustand tiefer Entspannung herbeigeführt. Beim regelmäßigen Üben finden Sie nach und nach Zugang zu Ihren inneren Ressourcen. Aus eigener Kraft heraus sind Veränderungen möglich.  Sie können sich selber helfen und fühlen sich dem Schicksal nicht willenlos ausgeliefert.  Das AT wirkt direkt auf das Zentrale Nervensystem, körperliche Symptome werden gemildert oder gar zum Abklingen gebracht:

  • Spannungskopfschmerz
  • Schlafstörungen
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Rückenschmerzen
  • sexuelle Störungen
  • Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Überempfindlichkeit
  • Unsicherheit, fehlendes Selbstwertgefühl
  • Gereiztheit, Aggressivität,
  • Stress, Angst  vor Überbelastung
  • Denkblockaden, Gedächtnisstörungen,
  • eingeengtes Denken und Grübeln, Konzentrationsschwäche ...

Bei chronischen Krankheiten wie Rheuma, Asthma, Colitis Ulcerosa, Reizkolon, Gastritis wirkt sich das Autogene Training positiv auf die Schmerzwahrnehmung aus und kann Anfällen und Schüben entgegenwirken.